hier haben wir für Sie ein Lexikon der wichtigen und weniger wichtigen Begriffe aus dem Bereich des Marketings und dem E-Marketing zusammengestellt - weitere Tipps und Tricks zum Thema E-Marketing und Newsletter erhalten Sie auf Hauptseite www.jkcservices.de
Die Abbruchquote gibt an, wie viele Nutzer eines Online-Shops den Warenkorb vor dem Abschluss des Kaufvorgangs verlassen (cart abandonment). Gründe hierfür können die Struktur, die Seitengestaltung des Shops und /oder die Preisstruktur sein
Adimpression
Dieser Begriff bezeichnet zweierlei. Einerseits ist damit die Häufigkeit des Erscheinens einer Online-Werbung bzw. eines auf einer Webseite gemeint. Andererseits wird darunter auch die Häufigkeit des Kontaktes zwischen einer Online-Anzeige und den Besuchern der Webseite verstanden.
Adressenabgleich
Verfahren, bei dem zwei unabhängige Adressdatenbanken miteinander verglichen werden; Mehrfach vorhandene Adressen können so ermittelt werden
Adressdatenbank
Datenbank aller Adressen für Direktwerbeaktionen
Adview
Sichtkontakt eines Websurfers mit einem Werbebanner. Demnächst auch neues Abrechnungschema der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern zur Leistungsmessung von Werbeträgern im Internet.
After Sales Marketing
Auch nach dem Kauf sollte man den Kunden im Auge behalten. Dieses Bemühen um den Kunden bezeichnet man als After Sales Marketing. Der Kunde soll durch die Aktivitäten des Anbieters zum Wiederholungskauf und zur Markentreue gebracht werden. Für den Endverkäufer kann auch eine Kundenbindung von Nutzen sein. Massnahmen wären u.a. Direkt-Mailings, in denen man nach der Zufriedenheit mit dem Produkt fragt. Anrufe können genauso gut eingesetzt werden. Bei langlebigen Wirtschaftsgütern (z.B. Autos) können Hinweise auf TÜV-Termine und Wartungsintervalle eine Möglichkeit darstellen, den Kunden regelmäßig anzusprechen. Weinhändler laden zu regelmäßigen Weinproben, Galeristen stellen immer wieder Künstler vor, bei denen sie auf Kundeninteresse hoffen, wenn der ausgestellte Künstler das Kaufbild oder in der Art des Kaufbildes gearbeitet hat. Buchhändler weisen auf Neuerscheinungen aus der bevorzugten Literatursparte des Käufers hin. In Zeiten des Internets bieten sich das Bilden von Kommunikationsforen für Kunden oder regelmäßige eLetter als Kommunikationswege an. Gerade in den Foren, die dann vom Anbieter moderiert werden, ergeben sich Hinweise, die schließlich zur Produktverbesserung und letztendlich zur Steigerung des Kundennutzens führen können.
Aktion
Geplante, zeitlich begrenzte und kontrollierte Maßnahme
Antwortelement
Bestandteil eines Werbemittels, welches eine bequeme und schnelle Reaktion des Umworbenen ermöglicht (Responselement)
APP
Applikation für den Einsatz auf einem Smartphone; daher in der Regel "kompakt" und nicht besonders speicherintensiv (siehe Smartphone)
Augenhaltepunkt
Gestaltungsmerkmal eines Werbemittels, das durch typographische und bildliche Gestaltung das Verweilen des Auges sichert. Diese Verweildauer liegt gewöhnlich im Bruchteil einer Sekunde
Autoresponder
Automatisiertes Email-Antwortsystem. Ein Informationstext wird mit einer Email-Adresse verknüpft. Sobald eine Nachricht bei dieser Adresse eingeht, werden die Informationen automatisch an den Interessenten verschickt. Entlastet den Kundendienst, und generiert qualifizierte Adressen für Direct-Mailings.
ASP
Application Service Provider: Der Provider bietet seinen Kunden den Zugriff auf Anwendungen über das Internet an. Der Kunde muss dadurch keinerlei Software installieren und sich nicht um Backup und Administration kümmern.
B B2B (Business to Business)
Zwischenbetrieblicher Kommunikations-, Handlungs- und Handelsprozess. Der Bereich Im elektronischen Handel mit der zur Zeit höchsten Wachstumsrate.
B2C (Business to Consumer)
Kommunikations-, Handlungs- und Handelsprozess zwischen Wirtschaft und Konsument.
Banner
Werbefläche in einer Online-Publikation. Es gibt statische Banner mit unbewegten 2D-Grafiken und animierte Banner mit GIF (Dateiformat für Bilder und Grafiken), interaktive Banner sind mit einem Link meist zur Webseite des Werbungtreibenden versehen. Mittlerweile gibt es zahlreiche Bannerformate mit unterschiedlichen Wirkungen.
Bannertauschdienste
Automatisiertes Email-Antwortsystem. Ein Informationstext wird mit einer Email-Adresse verknüpft. Sobald eine Nachricht bei dieser Adresse eingeht, werden die Informationen automatisch an den Interessenten verschickt. Entlastet den Kundendienst, und generiert qualifizierte Adressen für Direct-Mailings.
Belegungseinheit
Redaktionelle Rubriken von Online-Werbeträgern, die einzeln oder kombiniert für Bannerschaltungen gebucht werden können.
Blacklisting
Ausschluß einer Website aus dem Datenindex von Suchmaschinen wegen des Einsatzes unerlaubter Mittel beim Suchmaschinen Marketing wie "Cloaking", um das Ranking der Seite bei einer Abfrage zu beinflussen.
Blickverlauf
Merkmal eines Werbemittels, welches den Verlauf der Rezeptionsrichtung beschreibt. Von Text und Bildern kann der Blickverlauf beeinflusst werden
Blog
Ein Blog, auch bezeichnet als Weblog, ist ein auf einer Website geführtes, persönliches Tagebuch zu privaten oder wirtschaftlichen Themen. Der Begriff Blog ist eine Wortkreuzung aus dem englischen World Wide Web und Log für Logbuch. Das Schreiben eines Blogs wird auch als bloggen bezeichnet. Ein Weblog ist im Grunde genommen ein Internet Tagebuch. Ein Blog beinhaltet kurze Statements und Meldungen. Blogs haben ihren Ursprung im privaten Bereich, sie sind aber im Rahmen ihrer Entwicklung auch stärker im kommerziellen Umfeld anzutreffen.
Bookmark
Sogenanntes "Lesezeichen" zum wiederfinden einmal besuchter Seiten im WWW. Die Bookmarkliste wird im Browser verwaltet. Die Bezeichnung für Bookmarks ist bei Microsofts "Internet-Explorer" Favoriten.
Bounce
Ein Bounce ist das Zurückweisen einer E-Mail durch den Mail Server des Empfängers. Es gibt dabei Hard Bounces und Soft Bounces. Von einem Hard Bounce wird gesprochen, wenn der Server die E-Mail zurückweist, weil die Adresse nicht existiert oder der Provider die Annahme verweigert. Ein Soft Bounce wird durch z.B. überfüllte Mailboxen oder temporären Ausfall eines Servers produziert.
Bounce Management
Technik zum automatisierten Bearbeiten von E-Mail-Retouren
Browser
Software zum Abruf und zur Anzeige von HTML-Dokumenten im World Wide Web (WWW), einem von mehreren Internetdiensten.
Browseransicht
Öffnen einer E-Mail in einem konventionellen Webbrowser, um z.B. Darstellungsschwierigkeiten zu umgehen
Burn Out
Absinken der Click Through Rate (CTR)Banner-Kampagne. Abhängig von der Zielgruppe des gewählten Online-Werbeträgers und der Rotationshäufigkeit des Banners.
Handlungsaufforderungen in Form von Text an den Website Besucher eine bestimmte Aktion auszuführen.
Die "Call to Action" oder Handlungsaufforderung leitet den Besucher im Rahmen des Online-Verkaufsprozesses durch die Site bis zum gewünschten Conversion-Ziel
Abverkauf, Lead, Download, Registrierung. Zielsetzung ist die Optimierung des bestehenden Website Traffics und daraus resultierend der Conversion Rate.
Chat
Echtzeitkommunikation über den Internet-Dienst IRC (Internet Relay Chat), in Online-Diensten oder integriert in die eigene Website. Teilnehmer an verschiedenen Orten stellen Fragen und Antworten. Diese erscheinen zeitgleich auf den Bildschirmen aller Beteiligten.
Click Through
Anklicken einer Pay per Click Textanzeige (PPC), eines Werbebanners oder einer Textanzeige in einem Newsletter durch den Nutzer. Das angeklickte Online-Werbemittel führt den Nutzer zur Landing Page.
Click Trough Rate
Messkriterium für die Effizienz von Pay Per Click Kampagen (PPC), Bannerwerbung, Email- und Newslettermarketing. Bestimmt das Verhältnis der Anzahl der Sichtkontakte in Relation zur Anzahl der Clicks. Die Click Through Rates können zwischen 1 und 8 Prozent variieren.
Clickstream
Ein Clickstream entsteht aus einer Folge von Seitenabrufen einer Website eines bestimmten Nutzers über einen bestimmten Zeitraum. Aus der Clickstreamanalyse, die in einigen Web-Analytics Tools als Feature integriert ist, lassen sich die Wanderungsbewegungen des Nutzers durch die Site in Grenzen nachvollziehen. Dieses Wissen kann dazu genutzt werden Wege für den Nutzer durch die Website zu optimieren, um diesen an das gewünschte Conversion-Ziel zu führen.
Cloaking
Technik(en) der Manipulation des Rankings von Webseiten bei Abfragen von Suchmaschinen. Dem Nutzer und dem Suchmaschinen-Spider werden unterschiedliche Seiten präsentiert. Die Inhalte für den Spider sind Keyword- und inhaltsoptimiert.
Content Swapping
Technik(en) der Manipulation des bei Abfragen von Suchmaschinen. Dem Nutzer und dem Suchmaschinen-Spider werden unterschiedliche Seiten präsentiert. Die Inhalte für den Spider sind Keyword- und inhaltsoptimiert.
Conversion Rate
ist die Umwandlungsrate von versandten E-Mails im Verhältnis zu erfolgreich eingegangenen Leads oder Bestellungen. Eine Conversion Rate kann für E-Mail Aussendungen, Banner Kampagnen oder auch Besucher einer Webseite definiert werden.
Formel: Käufer / Besucher x 100 in %
Corporate Communication
Die Corporate Communication (CC) umfasst die gesamte Unternehmenskommunikation – und zwar sowohl nach innen wie nach außen. Dadurch wird das einheitliche Erscheinungsbild vermittelt und das damit verbundene Image verstärkt. Zur Kommunikation der Firmenziele nach außen gehören die Instrumente Werbung, Verkaufsförderung, Öffentlichkeitsarbeit und Sponsoring.
Mit Hilfe dieser Instrumente versucht man in der Öffentlichkeit ein in sich geschlossenes Firmenbild abzugeben, das wiederum zur Glaubwürdigkeit der Produkte und zu deren Kauf führen soll.
Corporate Design
Jedes Unternehmen sollte visuell wiedererkennbar auftreten. Dies wird zum Teil durch Farben (Coca-Cola, Marlboro, Ferrari), Formen (Dreieck von Appolinaris, Schwinge von Nike, Streifen von Adidas), Schriftzüge (Coca-Cola, Lamy, Stern), Logos (Pepsi, Telekom) und Slogans (Da weiss man, was man hat. Persil., Ford, die tun was., AEG, aus Erfahrung gut.) erreicht.
Die Gestaltungsinstrumente (nach Dieter Herbst) sind: Logo, Hausfarbe, Hausschrift und Gestaltungsraster.
Corporate Identity
Durch die Corporate Identity (CI) unterscheidet sich das Unternehmen von seinen Mitbewerbern, und zwar auf der Beziehungsebene. Der Verbraucher und Kunde soll sich mit der CI identifizieren können. So werden hier Grundsätze der Aussendarstellung festgelegt. Wie stellt sich das Unternehmen nach aussen dar? Wie denkt es? Welche Ziele hat es? Wie will es sie erreichen? Setzt es sich für den Umweltschutz ein? will es besonders innovativ sein? Ist es modern oder konservativ? Dienstleistungsorientiert? Kundenorientiert? Finanziell unabhängig? Zur CI gehört aber nicht nur die nach aussen getragene Selbstdarstellung, sondern auch die innere. Nur bei einer im ganzen Unternehmen gelebten Identität, die dann von innen nach aussen getragen werden kann, kann eine überzeugende CI entstehen, die sich letztendlich an den Verbraucher weitergeben lässt. Nur durch die konsequente Einhaltung der festgelegten Auftrittsstrukturen kann ein optimaler Imagetransfer er zielt werden. Die CI äussert sich in Corporate Culture, Corporate Behaviour (einheitliches Verhalten), Corporate Communikation (einheitliche Kommunikation) und Corporate Design (einheitliches Erscheinungsbild).
Coupon
Typ eines Antwortelements, welcher für den Beworbenen i.d.R. einen zusätzlichen Vorteil (z.B. Rabatt) beinhaltet (Gutschein)
CPC
Unter CPC versteht man ein erfolgsbasierendes Preismodell. CPC steht für Cost per Click und meint, dass jede generierte Reaktion in Form eines Clicks auf der Landing Page des Werbetreibenden durch den Werbeanbieter berechnet wird. Dieses Preismodell wird in der Regel mit einem Fixkostenbetrag kombiniert und findet nur bei größeren Kampagnen Anwendung. CPC kann auch als interne Kennzahl dienen.
CPL
Unter CPL versteht man ein erfolgsbasierendes Preismodell, das von wenigen Anbietern angeboten wird. CPL steht für Cost per Lead und meint, dass jeder generierte Kontakt über eine Aktion berechnet wird. Dieses Preismodell wird oft mit einem Fixkostenbetrag kombiniert und findet nur bei größeren Kampagnen Anwendung. CPL kann auch als interne Kennzahl dienen.
CPO
Unter CPO versteht man ein erfolgsbasierendes Preismodell, das von sehr wenigen Anbietern angeboten wird. CPO steht für Cost per Order und meint, dass jede generierte Bestellung beim Werbetreibenden durch die Kampagne berechnet wird. CPO kann auch als interne Kennzahl dienen.
Creative
Vorlage des Werbetreibenden, z. B. Logo, Text, Graphik, welche in den Newsletter für die E-Mail-Werbekampagne mit eingesetzt werden soll.
CRM
Costum Relationship Management. Alle Massnahmen, die der Kundengewinnung und -bindung dienen. Mit dem CRM pflegt man die Beziehung zum Kunden auf eine koordinierte und festgelegte Weise. Ziel ist hierbei die Bindung des Kunden an das Unternehmen und die individuelle Ansprache zum Aufbau einer lang andauernden Beziehung.
CTR
Click Through Rate ist die Reaktionsquote von versandten E-Mails im Verhältnis zu der Anzahl "klickender" Reagierer.
Die Database sind Datenbanken eines Unternehmens über Kunden, bzw. Interessenten in Werbedateien mit gezielt gespeicherten Kriterien, die es ermöglichen, aufgrund einer vorherbestimmten Auswahl besondere Empfänger für eine gezielte Ansprache zu ermitteln. Hier werden zusätzlich zu den Adressdaten und den persönlichen Angaben wie Alter und Geschlecht auch die letzte Bestellung, Kaufpräferenzen oder Interessen, sowie Informationen über die Kundenkontakte gespeichert, wobei es notwendig ist, diese Daten so umfangreich wie möglich zu erheben. Dabei ist aber darauf zu achten, dass die erhobenen Daten für die Werbezwecke auch von Belang sind, da ansonsten nur ein unüberschaubarer Datenberg entsteht. Wir können zwischen qualitativen und quantitativen Datenbanken unterscheiden. Während qualitative Datenbanken die Informationen in schriftlicher, also textlicher Form liefern, geben die quantitativen Datenbanken ihre Daten in Form von Zahlen und Statistiken wieder.
Deckungsbeitrag
Wichtige Kennzahl zur Bewertung einer Aktion; Differenz zwischen dem damit verbundenen Gesamterlös und direkt verursachten Kosten
Database Marketing
Umfasst alle Marketing-Massnahmen, die unter Zuhilfenahme einer Database durchgeführt werden. Durch die in einer Datenbank gesammelten umfassenden Informationen ist eine gezielte und sehr persönliche Ansprache möglich. So ist es möglich, ein Angebot direkt auf den einzelnen Kunden zu zuschneiden und zu bewerben. Im IT-Bereich ist hier Amazon das beste Beispiel. Bestellt man ein bestimmtes Buch, oder merkt man es sich vor, dann wird man auf andere Bücher hingewiesen, die andere Besteller ausgewählt haben, die sich für eben dieses Buch entschieden haben. Somit erhält man neue Kaufanregungen in Sekundenschnelle aus einer gut durchdachten und implementierten Datenbank. Auch wird durch den geschickten Einsatz von Cookies bereits auf der Eingangsseite der Homepage ein auf den jeweiligen Kunden zugeschnittenes Angebot gezeigt.
Digest
bezeichnet eine E-Mail, die mehrere E-Mails einer Mailingliste zusammenfasst und an einem festen Termin an den Empfänger sendet.
Digitaler Mehrwert
Konzeption / Produktion von elektronischen Medien mit einem Informationsmehrwert. Bspw. ein elektronischer Newsletter mit "Hyperlinks" zu thematischen Hintergrundinformationen auf der eigenen Website.
Disclaimer
Erklärung zum Haftungsausschluss, häufig auf Webseiten und am Ende von Newslettern zu finden.
DNS-BL
DNS-Blacklist: Service, welcher die IP-Nummern spamanfällige Hosts in einer internen Negativliste aufnimmt und diese Daten Spamfiltern zur Verfügung stellt
DNS-WL
DNS-Whitelist: Service, welcher die IP-Nummern vertrauenswürdige Hosts in einer internen Positivliste aufnimmt und diese Daten Spamfiltern zur Verfügung stellt
Double Opt In (DOI)
Double Opt In ist eine Technik des E-Mail Marketings. Es ist die sicherste Methode, sich die Erlaubnis (Permission) zum Empfang von E-Mails beim User im Rahmen des elektronischen Direktmarketings einzuholen. Hierbei trägt der User seine Adresse ein, erhält eine E-Mail Bestätigung und muss diese Bestätigung wiederum bestätigen.
Dynamisches HTML
Ergänzung der statischen HTML-Seiten (Hypertext Markup Language) durch interaktive Elemente. Dies wird erreicht durch den Einsatz von Skriptsprachen (PHP), und die Integration von Datenbanken. Diese generieren die HTML-Seite erst nach Zugriff durch den auf die Website.
Elektronische Postkarte, die mit einer "Tell a Friend"- Funktion zur Kundengewinnung und -bindung im Internet beiträgt
Eintragungsdienste
Kostenpflichtige oder kostenlose Eintragung der Website in und Kataloge. Weniger zu empfehlen, da die meisten dieser Dienste skriptgesteuert sind. Das Skript ist meistens nicht in der Lage auf die Eigenheiten der Kataloge und Suchmaschinen einzugehen.
Electronic Commerce
Electronic Commerce ist der elektronische Austausch von Informationen, Gütern, Dienstleistungen und Zahlungsanweisungen mit gewerblichen oder privaten Kunden in elektronischen Netzwerken (Internet, Online-Dienste).
E-Mail
Nachricht, die auf elektronischem Weg in Computernetzwerke übertragen wird
E-Mail Adresse
Kontaktinformation für E-Mail-Kommunikation
Empfängergruppen
Nicht alle Empfänger müssen den selben Newsletter erhalten. Je detaillierter die Datensätze, desto mehr Selektierungsmöglichkeiten haben Sie. Haben Sie den letzten Kundenkauf erfasst, so können Sie alle Kunden, die ein 1/2 Jahr nichts gekauft haben anschreiben und mit einem "Wir vermissen Sie.... - Gutschein" zum erneuten Kazf animieren. Oder Sie schreiben nur die Käufer einer Produktgruppe an. Diese bieten Sie ein passendes Zusatzprodukt an. Die Möglichkeiten sind vielfältig.
Facebook - Soziales Netzwerk mit zur Zeit ca. 15 Millionen Nutzern in Deutschland (Stand Oktober 2010). Benutzer können persönliche Profile und Fan-Seiten für Firmen, Organisationen, Bands e.t.c. erstellen.
Diese vernetzen sich dann untereinander nach Vorlieben und Interessen durch die Gewinnung von Freunden für das persönliche Profil bzw. Fans für Firmenseiten.
Facebook wird in naher Zukunft eine interne / externe Suchmaschine basierend auf den weltweit 500 Millionen Nutzerprofilen aufbauen. Und damit Google Konkurrenz machen.
Ausserdem ist Facebook im Oktober 2010 eine Allianz mit der Suchmaschine Bing (Microsoft) eingegangen. Zielsetzung: Die Integration von Facebook-Freunden und Fans in die Bing-Suchergebnisse. Eine weiter Herausforderung für Google.
FAQ
FAQ's steht für "frequently asked questions". FAQ's sind Fragen und Antworten zu Produkten und Dienstleistungen, die in Form einer Liste in die Website eingebettet sind, oder per Autoresponder verschickt werden. FAQ's können spürbar den Kundendienst entlasten.
Feedback Formular
Um über das Internet mit den Kunden bzw. den Usern in Verbindung zu treten, kann die Möglichkeit eines Feedback-Formulars genutzt werden. Dafür ist die Einbindung eines entsprechenden Formulars in den Internetauftritt notwendig. Der User füllt es mit Anregungen oder konstruktiver Kritik versehen aus und kann es auf einfachste Weise an eine vorprogrammierte eMail-Adresse zurücksenden. Von dort aus können die Daten dann verarbeitet, in Datenbanken eingelesen oder weitergeleitet werden. Das Formular bietet die Gelegenheit, je nach Aufgaben- oder Fragestellung, sowohl offene und schwer auswertbare Fragen, wie auch vorgegebene und statistisch auswertbare Antworten zurückzuerhalten.
Filter
Bestandteil eines Werbemittels, welches sich negativ auf die Werbewirkung auswirkt (Gegenteil: Verstärker)
Firewall
Soft- und Hardware zum Schutz vor unerlaubten Zugriffen auf Daten.
Flame
Emotional geladene E-Mail bzw. E-Mail mit "bösartigem" Inhalt.
Follow-up
Nachfassaktion, direkte Fortsetzung einer Werbekampagne oder eines Direkt-Mailings.
Hierbei soll der Erinnerungswert verstärkt werden. Positive Eindrücke der ersten Aktion werden ausgenutzt. In einigen Fällen bedarf es bei dem Beworbenen nach der ersten Bekanntschaft mit dem Produkt noch einer kleinen weiteren Initialzündung. Geplante oder ungeplante Aktion als Ergänzung oder Wiederholung einer bereits abgeschlossenen Aktion (Nachfassaktion).
Frame
Von Netscape entwickelter Standard-Browser, der Seiten darstellen kann, die aus mehreren Rahmen (Frames), bestehen. Diese erzeugen jeweils eigene Page-Impressions (Anzahl der Sichtkontakte). Beim IVW-Verfahren werden nur die Seiten gezählt, die Content (= Informations-Inhalt) enthalten (alle Seiten einer Online-Präsenz, bei denen es sich nicht um reine Werbe- oder Navigationsseiten handelt).
Blickfang in einem Mailing, der das Interesse an dem betreffenden Angebot verstärken soll. Hierbei kann es sich beispielsweise um kleine Warenproben, Münzen oder auch Geldscheine handeln.
Gesetz (Permission Marketing)
Newsletter und Emails dürfen nur nach ausdrücklicher Erlaubnis (Empfehlung: Double Opt in) zugesandt werden. Auf Newslettern und Emails muss eine deutliche Abmeldemöglichkeit gegeben sein. Außerdem muß der Absender klar und eindeutig erkennbar sein.
Gesetz (Permission Marketing - Ausnahmen)
Eine Einwilligung ist gemäß §28 Absatz 3 BDSG nicht erfrorderlich bei Bestandskunden, Daten aus allgemein zugänglichen Quellen, B2B-Kontakte, Spendenwerbung. Wir empfehlen den Aufbau Ihrer Mailinglisten in mehreren Schritten. (s. auch FAQ)
GFK-Online-Monitor
Repräsentative, zweimal jährlich stattfindende Befragung der deutschen Internet-Nutzer über Gewohnheiten und Vorlieben durch die Gesellschaft für Konsumforschung Nürnberg. Web- und telefonbasierte Erhebung.
Gimmick
Kleine Beigabe in einem Mailing, die das Interesse wach halten soll. Hierunter fallen kleine Warenproben, Kalender, Bastelbögen, Sonnenblumensamen, usw...
Google Adwords
Schaltung von Werbeanzeigen bei der Suchmaschine Google und deren Partnersites. Im Gegensatz zu den Pay per Click (PPC) Vermarktern Overture und Espotting, ist die Position der Werbeanzeige nicht nur vom gebotenen Clickpreis abhängig. Sie wird auch durch die Click Through Rate (CTR) bestimmt. Je höher die Click Through Rate desto niedriger ist der zu zahlende Cost per Click (CPC). Und die Position der Werbeanzeige steigt oder stabilisiert sich.
Google Analytics $ Index
Der $ Index innerhalb der Google Analytics Content Reports ist eine Kennziffer, die den Wert des eingerichteten Ziels und / oder des Ecommerce Umsatz widerspiegelt.
Der $ Index weist jeder Seite einen monetären Wert, abhängig von der Reihenfolge im Conversion Prozess zu. Je wichtiger eine Webseite im Conversion-Pfad ist, desto höher der $ Index.
E-Mail-Adresse, die permanent nicht beim Empfänger ankommt, weil sie falsch geschrieben ist oder nicht mehr existiert.
Headline
Die Headline konzentriert werbliche Aussagen; wichtiges Merkmal für Blickverlauf und als Verstärker
HIT
Ursprüngliches Messkriterium für die Akzeptanz einer Website durch den Nutzer. Der Abruf einer HTML-Seite mit vier integrierten Grafiken entspricht 5 Hits. Seit Einführung der IVW-Kriterien zur Leistungsmessung von Werbeträgern im Internet als Messkriterium überholt.
HTML Hypertext Markup Language
Bündel von Formatierungsanweisungen. Diese Tags sind in die Webseiten eingebettet und formatieren den Text. Außerdem dirigieren sie die Darstellung und Positionierung von Grafiken und anderen nicht-textlichen Elementen. Plattformübergreifende Programmiersprache zur Erstellung von WWW-Seiten. HTML ist das meistverbreitetste Dateiformat weltweit. Der momentane Sprachstandard ist HTML 4.01.
Hyperlinks
Die Vernetzung von Informationen durch Hyperlinks ist das Kernelement des World Wide Web (WWW).Hyperlinks sind farblich hervorgehobene Text- oder Grafikelemente in einem HTML-Dokument. Durch "Klick" auf diesen Querverweis wird der User zu einer Datei auf demselben, oder einem entfernten Rechner geleitet.
Impressum ist die Anbieterkennzeichnung von Internetsites und Newslettern. Welche Angaben die Betreiber von Webseiten machen müssen regelt das Teledienstgesetz (TDG).
Abhängig von Rechtsform und Berufsstand müssen Anbieter dabei unterschiedliche Angaben machen.
IMAP
Wie POP3, aber noch flexibleres Internetprotokoll zum Empfangen von E-Mails.
Incentives
Ein Incentive soll einen gezielten Anreiz geben, etwas zu tun oder zu unterlassen. Bei diesen Anreizen handelt es sich um Prämien oder Sachpreise, die für die Erreichung eines bestimmten Zieles ausgelobt werden. Ein besonders beliebtes Beispiel sind hier Incentive-Reisen in Verbindung mit Aussendienst- oder Verkaufswettbewerben. Incentives können natürlich sowohl innerhalb wie ausserhalb des Betriebes vergeben werden. Ausserhalb bedeutet hier beispielsweise, dass das Incentive nicht an eigene Mitarbeiter ausgelobt wird, sondern der Hersteller stellt es einer Handelskette zur Verfügung, wenn ein bestimmtes Absatzziel erreicht wurde. Incentives werden auch im Bereich der Personalführung und Mitarbeitermotivation eingesetzt, z.B. der Zutritt zum firmeneigenen Sportgelände oder ein Firmenparkplatz. Diese Incentives dienen dann dazu, die Mitarbeiter an den Betrieb zu binden und/ oder die Mitarbeitergemeinschaft zu stärken
Individualisierung
Inhalte (Content, Waren), die dem Besucher/Empfänger aufgrund seiner jeweiligen Anforderungen oder basierend auf seiner bisherigen Nutzung angeboten werden.
Internet Katalog-Verzeichnis
Redaktionell betreutes Verzeichnis von Webseiten. Der/die Redakteur(in) prüft ob die angemeldete Website inhaltlich dem Anspruch des Katalogs genügt. Eine Verpflichtung zur Aufnahme besteht nicht. Beispiele yahoo.de, web.de.
Interstertial
Durch "Klick" auf einen redaktionellen Link eingeblendete Website mit Produktinformationen. Diese "Unterbrecherseite" wird vor dem eigentlich vom Nutzer per Klick angeforderten Inhalt eingespielt. Nach einigen Sekunden erfolgt eine Weiterleitung zum ursprünglich gewünschten Ziel. Einsatz und Wirkungsweise sind umstritten
Involvement
Das innere Engagement bzw. die Ich-Beteiligung, mit der sich der Umworbene einem Sachverhalt oder Werbemittel zuwendet
ISP
Internet Service Provider: Dienstleister, der einen Zugang zum Internet zur Verfügung stellt.
IVW
Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern mit Sitz in Berlin. Definierte im Verbund mit dem Bundesverband deutscher Zeitschriftenverleger (BDZV), und dem deutschen Multimedia Verband (jetzt Bundesverband Digitale Wirtschft BVDW) Messwertkriterien zur Leistungsmessung von Werbeträgern im Internet. Diese sind Pageviews, Pageimpressions, Visits, Adview und Clickstreams.
Heutzutage ist es keine Seltenheit mehr, dass auch Privatleute mit Werbe-Mails bombardiert werden. Die unerwünschten Werbe-Mails nennt man Junk-Mails, oder auch SPAM. Da diese Flut unerwünschter Mails nicht nur Online-Zeit verbraucht, sondern auch Arbeitszeit, wurden zwischenzeitlich SPAM-Filter für Mail-Programme entwickelt. Ist ein Mailserver mit einem entsprechenden Programm ausgerüstet, gleicht er vor dem Empfang einer eMail die Adresse mit dieser Datenbank ab. Ist der Absender dort als SPAM-Verursacher registriert, wird ihm die eMail nicht zugestellt. Viele Newsletter-Provider verbieten inzwischen den Versand von SPAMs über ihre Server. Zuwiderhandlungen können zur Beendigung der Verträge führen. Meine Empfehlung: Holen Sie das Einverständnis des Empfängers ein, bevor Sie ihn mit eMails bewerben, Da die nächste Werbeplattform das Handy zu werden scheint, wird sich Junk-Mail in der nächsten Zeit wohl auch auf den Bereich der SMS auswei ten.
K Key Performance Indicator (KPI)
Die kritischen Leistungsindikatoren (Kennzahlen) der Website und Online Kampagnen die im Rahmen des Web Controlling überwacht werden sollten. Die Leistungsindikatoren unterscheiden sich je nach Online-Geschäftsmodell. (E-Commerce, Einzelhandel, Lead-Generierung, Content). Die beiden wichtigsten Leistungsindikatoren (Kennzahlen) für E-Commerce Sites sind Conversion Rate, und Seiten- und Warenkorbabbruchsrate.
Keyword Analyse
Recherche und Einsatz von relevanten branchenspezifischen Schlüsselwörtern im Rahmen einer Suchmaschinen Marketing Kampagne. Diese kann sowohl organische Listings als auch Pay per Click Kontingente enthalten.
Klickrate
Anzahl Klicks auf Hyperlinks innerhalb einer E-Mail im Rahmen eines Mailings
KISS
Keep it simpel and stupid - soll heißen: gestalte es so einfach und leicht verständlich wie möglich.
Eine spezifische Webseite die der Besucher nach den Klick auf ein Suchmaschinenergebnis oder einem Link in einem Newsletter erreicht. Ziel des Marketings ist die Conversion Rate der Landingpage durch Optimierung von Navigation, Layout und Text zu optimieren. Die Landing Page hat u.a. die Vorteile, dass die Thematik exakt auf die Erwartungshaltung des Kunden abgestimmt ist und die Seite einfacher auf ihren Erfolg hin auszuwerten ist. Die Landing Page wird oft als Bestandteil einer zeitlich begrenzten Marketingmaßnahme genutzt.
Lead
Amerikanische Bezeichnung für Interessentenanschrift. Diese Anschriften gewinnt man über Gewinnspiele, Umfragen oder sonstiges Feedback im Rahmen der Firmentätigkeit. Als Lead wird auch die definierte Aktion bezeichnet, die ein Besucher auf einer Webseite durchführen soll. Beispiele sind: Infomaterial anfordern, einen Newsletter zu abonnieren oder an einem Gewinnspiel teilnehmen. Eine spezielle Form des Lead ist der Verkauf (Sale) von Waren.
Link
Unter einem Link versteht man die Verknüpfung zweier Internetseiten. Ein Hyperlink enthält die Hypertextinformation (die Webadresse) zu der zu öffnenden Seite. Stelle in einem Hypertext-Dokument, die mit einem Mausklick aktiviert werden kann und ein anderes Dokument auf den Schirm bringt.
Linklisten
Hyperlinksammlungen zu einem bestimmten Themenbereich (u.a. ist so Yahoo entstanden). Ein gezielter Eintrag der Website in relevante Linklisten kann qualifizierte Besucher auf die eigene Website bringen.
Link Poularity
Link Popularity ("link pop") ist ein Messverfahren für die Relevanz von Websites. Die Qualität der Links von einer Website die auf eine andere Website verweist beeinflussen unter anderem das Ranking in den wichtigsten Suchmaschinen. Die Qualitätseinstufung des Link hängt davon ab, ob die verweisende(n) Sites themenaffin sind.
Linktausch / Linkexchange
Austausch von Links mit Websites aus derselben Branche oder artverwandten Bereichen. Linkaustausch erhöht den Bekanntheitsgrad der Website und schafft Synergieeffekte durch Co-Branding. Relevant besonders für das Ranking von Seiten bei verschiedenen Suchdiensten.
Link-Tracking
Analyse des allgemeinen Nutzer-Verhaltens durch automatische Verfolgung und Zählung der angeklickten Links innerhalb einer E-Mail-Kampagne.
Logfileanalyse
Das wichtigste Hilfsmittel neben "user tracking" zum Web-Controlling der Website anhand der gesteckten Online-Ziele. Auswertung des Logfile mit einem statistischen Analyseprogramm (bspw. NetTracker).Gibt Auskunft über die meistgenutzten Seiten / Suchbegriffe, und ermöglicht die systematische Optimierung der Website.
Werbesendung, die den Empfänger per Post erreicht. In letzter Zeit wird häufig auch eine eMail-Aktion als Mailing bezeichnet.
Mailingliste
Diskussion zu einem Thema unter einer bestimmten Email-Adresse. Fragen und Antworten werden an alle Teilnehmer der Mailingliste verschickt. Interessenten registrieren sich durch eine Email an die Verteileradresse. Mailinglisten sind hervorragend als Kundenbindungsinstrument und für die Produktpromotion geeignet. Es gibt Sie in moderierter und unmoderierter Form.
Mailverteiler
eine einfache Mailingliste, die auf der Weiterleitung einer E-Mail-Adresse an mehrere Empfänger beruht.
Mailserver
ein Server, der E-Mails verwaltet, sprich E-Mails zu empfangen, zu versenden, zu speichern oder weiterzuleiten
Marketing
Marketing sind alle Aktivitäten, die dem Absatz eines Produktes dienen und die auf den Kunden gerichtet sind. Dabei kann es sich auch um “firmeninterne” Kunden handeln, nicht nur um Endabnehmer eines Produktes oder einer Dienstleistung. Das Marketing wird zur Philosophie.
Unterarten oder Spezialitäten des Marketings sind:
- internes Marketing
- Beschaffungsmarketing
- Konsumgütermarketing
- Investitionsgütermarketing
- Non-Business-Marketing
- Agrarmarketing
- Handelsmarketing
- Guerillamarketing
- Internationales Marketing, usw.
Spezialfälle
generisches Marketing: betrifft alle Werttransaktionen (materiell wie ideell) und ist beispielsweise auch gegeben, wenn ein Zuhörer das Radio einschaltet. Hier wird Zeit gegen Unterhaltung getauscht.
humanes Marketing: soll Unternehmen in die soziale und gesellschaftspolitische Pflicht nehmen und dazu bringen, umweltverträgliche Produkte unter humanen Arbeitsbedingungen und unter Verzicht auf problematische Marketingpraktiken anzubieten.
ökologisches Marketing: soll das Umweltbewusstsein der Bürger stärken und fördern. Hierunter fällt neben der Veränderung der Einstellung auch das Angebot ökologisch einwandfreier Produkte.
sequentielles Marketing: hierbei geht es um die Wahl des Zeitpunktes für die Veranlassung von Marketingmassnahmen. (Eis-Werbung im Sommer, Winterreifen im Winter (allerdings in Händlerkreisen wird hier schon vorher der Konsumentenwerbung mit Massnahmen begonnen))
soziales Marketing: Marketing für soziale Ziele, Förderung sozialen Verhaltens
vertikales Marketing: es wird über mehrere Marktstufen hinweg versucht, die Endabnehmer (Konsumenten) zu beeinflussen. Der Handel erhält beispielsweise durch begleitende Werbemassnahmen des Herstellers Unterstützung und braucht nicht selbst für eine Bewerbung sorgen. Ein weiteres Beispiel wären hier Preisvorgaben, die im Rahmen der Preispolitik als Empfehlungen ausgegeben werden.
Meta Tag
Informationen im Kopfbereich des HTML-Dokuments, die den Spidern der Suchmaschinen u.a. die Indexierung des Inhalts der Seite erleichtern. Dazu gehören das Title, meta description und meta-keyword element. Die Informationen im Kopfbereich des HTML-Dokuments sind im Browser nicht sichtbar.
MIME
Multipurpose Internet Mail Extention: Ein E-Mail-Format, das die Versendung von Attachments mit E-Mails sowie die Übermittlung von E-Mails als Text und gleichzeitig als HTML ermöglicht.
MX-Lookup
Technik zum Ermitteln des Ziel-Mailservers gemäß einer E-Mail-Adresse eines Empfängers
Nachfass-Aktion
Marketingmassnahme, bei der bereits schon einmal angesprochene Kontakte ein zweites Mal angesprochen werden.
Entweder soll das Angebot nochmals in Erinnerung gebracht werden oder es sollen die Gründe für ein Nichtreagieren ermittelt werden.
Manchmal sind Produkte auch erklärungsbedürftig, so dass die Erstansprache zur Kontaktaufnahme dienen und die geplante Nachfassaktion das Produkt vertiefend erklären soll.
Eine Nano Page ist ein Werbeformat, welches erlaubt alle notwendigen Informationen innerhalb des Formates zu zeigen. Es ist u.a. direkt auf der Nano Page möglich, eine Bestellung abzugeben. Ein Vorteil ist, dass der Besucher die ursprüngliche Website nicht verlassen muss.
Netquette
Ungeschriebene Konvention über das Kommunikationsverhalten im Internet. Bspw. ist es in Newsgroups verboten gezielte Werbung zu betreiben. Wer die Netiquette missachtet riskiert Mailbomben an seine Email-Adresse. Mailbomben sind übergrosse Dateien, die das elektronische Postfach "verstopfen". Der normale Austausch von Emails wird empfindlich gestört.
Neukundengewinnung
Bei einem Grossteil aller Marketingaktivitäten steht die Gewinnung neuer Kunden im Vordergrund. Dabei sollte jedoch bedacht werden, dass die Gewinnung eines neuen Kunden um ein Vielfaches teurer ist als die Pflege eines Altkunden. Also sind auch bei bei der Neugewinnung schon die Weichen zu stellen, um durch intensive Kundenbindung langfristige Beziehungen aufzubauen. Neukundengewinnung setzt eine durchdachte, langfristig angelegte und mit genügend monetären Mitteln ausgestattete Marketingstrategie sowie einen funktionierenden Vertrieb voraus.
Newsgroup
Elektronisches Diskussionsforum vergleichbar mit einem "schwarzen Brett". Alle erdenklichen Themen. Newsgruppen werden vom Internet-Dienstleister über einen Newsserver bereitgestellt. In Deutschland ca. 2 - 300 Gruppen mit Themen von Auto bis Finanzen. Hier treffen sich relevante Interessengruppen, die durch konstruktive Beiträge auf die eigene Website gelockt werden können. Zu beachten ist die Netiquette.
Newsletter
Digitale Variante der Kundenzeitung, die primär redaktionelle Inhalte enthält. Der Newsletter erscheint periodisch und wird an einen klar abgegrenzten Empfängerkreis (die Abonnenten-Liste) versandt. Das Unternehmen, das ihn versendet, ist selbst im Besitz der Adressdaten. Sonderform der moderierten Mailingliste. Bei Newslettern wird der redaktionelle Inhalt ausschliesslich vom Anbieter bestimmt. Sie bieten sich als Kundenbindungs / Gewinnungsinstrument und zur Darstellung der Unternehmenskompetenz in einem bestimmten Fachbereich an. Teilrefinanzierung über Textanzeigen.
Anteil geöffneter E-Mails im Rahmen eines Mailings.
One to Many
Modus der Marktkommunikation, bei der ein Sender eine identische Nachricht an mehrere Empfänger übermittelt. (z.B. Expertenchat)
One to One
Modus der Marktkommunikation, bei der ein Sender eine personalisierte Nachricht an einen Empfänger übermittelt. (z.B. personalisierter Newsletter)
Opt-in
Einfaches Einverständnis vom User, Werbe-E-Mails zu empfangen. Meistens realisiert durch ein Anmeldeformular auf einer Webseite.
(Double) Opt-in
Neben dem einfachen Einverständnis wurde der E-Mail-Empfänger aufgrund seines Eintrags oder seines Häkchens ein zweites Mal angemailt und nochmals um eine Bestätigungsmail gebeten. Wenn er diese 2. Bestätigung gesandt hat, liegt das Double Opt-in vor. Das Double Opt-in schützt den Abonnenten der E-Mails davor, dass er von anderen Personen in einen Mail-Verteiler eingetragen wird.
Opt-out
Opt-out nennt man den Prozess, sich aus einer Mailingliste auszutragen.
(Double) Opt Out
Schutz davor, dass Abonnenten von anderen Personen als sie selbst aus einem Verteiler ausgetragen werden. Es handelt sich um eine Abmelde-Nachricht per E-Mail. Diese fordert den Empfänger auf, die Abmeldung zu bestätigen.
P Page View / Page Impression
Ein von der IVW entwickeltes Messkriterium zur Erfolgskontrolle von Websites die als Werbeträger fungieren. Ein Page View bezeichnet die Anzahl der Sichtkontakte beliebiger Benutzer mit einer potentiell werbeführenden HTML-Seite.
Passiver Kunde
Typ eines Kunden, dessen Kontakt bereits solange zurückliegt, dass er nicht mehr zu den aktiven Kunden zählt
Permission
bedeutet Erlaubnis. Das Permission Marketing (engl. Erlaubnismarketing) bedeutet, dass Werbung nur an Empfänger versendet wird, die ihre Erlaubnis, ihr Einverständnis zum Erhalt der Werbung gegeben haben.
Permission Marketing
Sammelbegriff für das erlaubte Zuschicken von Produktinformationen an Nutzer, die freiwillig Ihre Email- oder gesamte Adresse bei der Registrierung für einen Newsletter, eine Mailingliste und/oder auf der Website hinterlassen haben. Permission oder Erlaubnis-Marketing ist der Gegenbegriff zu Spam
Personalisierung
Einfachste Form der Kundeansprache. Ein Kunde wird beim Besuch einer Website oder in einem Newsletter persönlich angesprochen.
Pop-up
visuelles Element eines Computerprogramms
POP3
Gängiges Internetprotokoll zum Empfangen von E-Mails.
Preheader
Der einleitende Textteil einer E-Mail, welcher sich in HTML-E-Mails noch oberhalb der Kopfgrafik befindet und gewöhnlich den Link zur Browseransicht umfasst
Rückmeldung eines Umworbenen über einen Rückkanal. (siehe Response)
Reaktionsquote
Verhältnis zwischen eingegangener Reaktionen und Anzahl verbreiteter Direktwerbemittel (z.B. Newsletter).
Reporting
Ist ein kontinuierlicher Bericht über den Verlauf und das Ergebnis einer E-Mail-Kampagne. Hier wird aufgeführt, wie viele Clicks vom User getätigt wurden, wer welchen Link geöffnet hat, etc
Response
dtsch: Antwort. Hier: Antwort auf eine Werbebotschaft, eine Umfrage, die Übersendung einer Warenprobe oder die Versendung eines Coupons
Retouren
Unzustellbare Werbemittel; die Anzahl gibt Auskunft über die Qualität der Adressen
Retourenquote
Verhältnis unzustellbarer Werbemittel und Gesamtanzahl verbreiteter Werbemittel.
Robinsonliste
Adressdatei von Kontakten, die ausdrücklich keine Werbung wünschen
RSS
RSS ist ein Standardformat basierend auf XML, welches es ermöglicht, Informationen im Internet für andere Rechner zur Verfügung zu stellen. Eine RSS-Datei wird über einen RSS Reader angezeigt, transportiert werden dabei le-diglich die reinen (Text)informationen.
Mobiles Telefon ergänzt um den Leistungsumfang eines Personal Digital Assistants (PDA).
SMTP
Gängiges Internetprotokoll zum Versenden von E-Mails.
Softbounce
Ein Bounce ist das Zurückweisen einer E-Mail durch den Mail Server des Empfängers. Unterschieden wird dabei zwischen so genannte Soft Bounces und Hard Bounces. Ein Soft Bounce wird durch z.B. überfüllte Mailboxen oder temporären Ausfall eines Servers produziert. Von einem Hard Bounce wird gesprochen, wenn der Server die E-Mail zurückweist, weil die Adresse nicht existiert oder der Provider die Annahme verweigert
Spam
Bezeichnet unerwünschte Werbe-E-Mails.
Spamdexing
Die Beeinflussung des Website Rankings bei einer Abfrage einer Suchmaschine mit technischen Mitteln wie Cloaking, die von den Betreibern der Suchmaschinen als nicht zulässig angesehen werden und zum Blacklisting führen können.
Spamfilter
Mechanismus in Email-Programmen wie MS Outlook, Eudora und Pegasus Mail, der beim Empfang von elektronischer Post Absender von Werbe-Emails filtert, und ggf. diese Nachrichten löscht.
Spamming
Verschicken von unerwünschten Werbe-Emails. Verstoss gegen die Netiquette. Siehe auch "Gesetzliche Vorgaben".
Standalone
Standalone-E-Mail-Versand ist der Versand einer reinen (alleinstehenden) Werbebotschaft des werbetreibenden Kunden via E-Mail durch den Listeigner.
Screenshot
Abbild des PC-Bildschirminhalts oder eines Teil davon.
Schaltplan
Termindatentabelle über die einzelnen Versanddaten, wann ein bzw. mehrere Newsletter versendet werden (Angabe der Woche und des Tages). Der Schaltplan wird auch Mediaplan genannt.
SWYN
Share With Your Network ist eine Praktik, die es dem Empfänger einer Werbe-E-Mail ermöglicht, Teile der (bzw. die gesamte) E-Mail bequem an Freunde und Bekannte innerhalb eines sozialen Netzwerks weiterzuleiten. (siehe Tell-a-friend)
Zielgruppenorientierte Werbung.
Immer wieder verpuffen Werbeaktionen (Streuverluste
), weil die Zielgruppe nicht klar genug definiert wurde. Ziel des Targeting ist es daher, die Zielgruppe möglichst genau zu bestimmen, damit geplante Werbemassnahmen anschliessend gezielt eingesetzt werden können.
Im Internet wird Targeting durch Schlüsselworte und Bannerschaltung verwirklicht. Ein Musterbeispiel ist hier derzeit die Suchmaschine Google. Gibt der Anwender einen bestimmten Suchbegriff (z.B. “Bäcker”) in eine Suchmaschine
ein, erscheinen zusätzlich zu dem Suchergebnis auf der Ergebnisseite auch noch ein sponsered Link, für dessen Schaltung der Anbieter pro Click bezahlt, oder ein Werbebanner zum Thema “Bäcker”. Die zu erwartende Klickrate ist gegenüber der von normal geschalteten Bannern deutlich höher, da hier ein grundsätzliches Interesse des Suchenden vorliegt.
Teaser
Ein Teaser (engl. tease = ärgern) soll die besondere Aufmerksamkeit auf sich und das zu bewerbende Produkt ziehen, ohne jedoch eine konkrete Botschaft zu transportieren (ausser: Interessiere Dich für mich!). Er macht neugierig, ohne das eigentliche Produkt zu nennen oder zu zeigen. Die Botschaft und der Name des Produktes folgen dann mit dem Rest des Werbemittels oder im Rahmen einer anderen Werbung. Auch versteht man darunter die “Bald ist es so weit...!”-Werbung bei der Einführung neuer Produkte oder Produktlinien. Der Begriff “Teaser” wird auch bei den Appetizern der Kino- oder DVD-Werbung gebraucht, bei denen kurze Filmausschnitte Lust auf den ganzen Film machen sollen.
Tell a Friend
Tell a Friend steht für einen elektronischen Empfehlungsservice. Diese Funktion erleichtert es Besuchern von Websites oder Newslettern, bestimmte Informationen oder Produkte oder den Newsletteran Dritte weiter zu empfehlen.
Template
Mustervorlage für ein Dokument, welches die wesentlichen Layoutelemente enthält, sozusagen ein Layout-Skelett, das der Anwender jeweils mit neuen Inhalten füllt. Unter einem Template versteht man das HTML/TXT-Dokument, das als "Textkonserve" für den Versand genutzt wird. Man spricht auch von einer Vorlage für einen E-Mail-Newsletter, dessen Inhalt sich ändert. Es ist damit nur gering von dem Begriff "Creative" zu unterscheiden.
Testaussendung
Verfahren zur Erfolgsmessung eines Werbemittels vor der eigentlichen Aktion.
Traffic
Verkehr von Internetnutzern auf einer Webseite. Traffic-building, also die Erhöhung der Nutzerzahlen, ist eines der wichtigsten Ziele eines Online-Engagements.
Wichtige Kennzahl für Bewertung einer Aktion, welche den daraus resultierenden, in Geldeinheiten bewerteten Umsatz, beschreibt
URL
Adressformat für Dokumente im World Wide Web. Wie in einem Adressbuch klar definiert ist, wo PLZ und Haus-Nr. stehen, definiert auch die URL die Struktur der Adresselemente, die mit Slashes / voneinander getrennt werden: Zunächst wird die Datentransfermethode benannt wie "http:", Doppelslash //, dann folgt die Server-Adresse wie z. B. www.riek-direkt.de und evtl. eine Pfad-Angabe zu einem bestimmten Dokument der Webseite.
Usability
Sammelbegriff für die Nutzerfreundlichkeit bzw. Nutzbarkeit einer Website. Bestimmende Faktoren der Usability sind die Informationsarchitektur und Benutzerführung.
Bestandteil eines Werbemittels, welches sich positiv auf die Werbewirkung auswirkt. (Gegenteil: Filter)
Visits
Zahl der Besuche auf einer Seite, wobei nicht nach Erst- und Wiederholungsbesuchern unterschieden wird.
Prozess der Verarbeitung von äußeren Einflüssen (Reizen) und inneren Empfindungen.
White/Black-Lists
Anti-Spam-Software, die helfen kann, Spam zu drosseln. Unter White-Lists und Black-Lists versteht man Filterlisten, die versuchen E-Mail-Empfänge auf Legitimität oder Spam zu prüfen
Werbeerfolgsmessung
Verfahren zur Bestimmung eines Werbeerfolgs, welcher gewöhnlich als Kennziffer ausgewiesen wird.
Werbemittel
Medium, welches ausschließlich der Werbung dient und eine Werbewirkung hat. Ein Werbemittel wird über ein Werbeträger an den Umworbenen herangetragen
Werbeträger
Medium zur Übertragung von Werbebotschaften, mit dessen Hilfe Werbemittel an die Umworbenen herangeführt werden können
Werbewirkung
Einfluss von Werbung auf Erinnerung, Einstellung und Verhalten des Umworbenen
WYSIWYG-Editor
Editor zum vereinfachten Erstellen von HTML-Dokumenten; für E-Mail-Gestaltung weniger gut geeignet.
Element eines Werbemittels, welches dem Umworbenen ermöglicht, Handlungsaufforderungen sowohl mit „Ja“ als auch mit „Nein“ zu beantworten